Gezeigt wird der Blick vom Johannisplatz in LImbach-Oberfrohna auf die Fassade des Esche-Museums, eines alten Fabrikbaus, mit den Klettergeräten des Textilspielplatzes im Vordergrund.
Man sieht direkt auf den Mittelteil des alten Fabrikbaus, wo sich der Eingang des Esche-Museums befindet.
EIn Blick in die Ausstellung des Museum zeigt eine lange Tafel, auf der beidseitig Nähmaschinen und entsprechend Lampen befestigt sind. Davor stehen die typischen Arbeitshocker. So hat es überall in den Nähsälen der Region ausgesehen.
Ein Schüler filmt mit dem Tablet eine große Rundstrickmaschine, auf der weiße Garnspulen aufgesteckt sind.
Eine Frau bedient eine digitale Stickmaschine. Im Display ist der Schriftzug
Gezeigt ist der Blick in das Esche LAB, die textile Werkstatt des Museums, in der Studierende an verschiedenen modernen Maschinen arbeiten.

Das ESCHE Museum befindet sich in einem alten Fabrikbau am Johannisplatz, im Vordergrund die Spielgeräte des Textilspielplatzes.

Der Eingang zum Esche-Museum im neuen Look.

Die "Nähstrecke" in der Ausstellung des Museums, so wie sie tausendfach in Betrieben der Region zu finden war.

Tablet & Co. helfen beim Erschließen historischer Technik vor allem den jüngeren Gästen. Ein Schüler an der Rundstrickmaschine.

Malimo - modern. Die digitale Stickmaschine im Esche LAB macht eine Rekonstruktion des alten Schriftzuges möglich.

Gemeinsam arbeiten und forschen im Esche LAB.

Esche-Museum

Sachsenstraße 3
09212 Limbach-Oberfrohna

Das ist ja Masche! Hier dreht sich alles um den Stoff, der für die Region lange eine herausragende Rolle gespielt hat. Zu entdecken gibt es Handkulierstühle, Strickmaschinen, eine Malimo 500 und eine faszinierende Vielfalt an Textilien vom Seidenstrumpf, über Schneidhandschuhe bis zum Malimo-Trockentuch.

Die Textilherstellung prägte die Entwicklung des ehemaligen Rittergutsdorfes derart, dass die Ortsgeschichte Limbach-Oberfrohnas nicht von der Industriegeschichte zu trennen ist. Das Museum befindet sich in einem Fabrikbau, der ab 1854 von Traugott Reinhold Esche als Strumpffabrik errichtet wurde. Mit dem Namen und in der Ausstellung ehrt es eine Familie, die über sieben Generationen die Wirtschaftsgeschichte als Wirker, Kaufleute, Verleger, Unternehmer und Fabrikanten mitbestimmten. Hier kann man eintauchen in ein Limbacher Strumpfwirkerleben vor 250 Jahren und die authentische Atmosphäre einer Fabrikhalle des 19. Jahrhunderts mit ratternder Transmission, die Rundkulier- und Rundstrickmaschinen antreibt, erleben. Nicht nur als Handschuhexportweltmarktführer (um 1900) oder die erstmalige Verarbeitung von Kunstseide erlangte Limbach-Oberfrohna weltweit Bedeutung, auch die Entwicklung des Nähwirkverfahrens Malimo durch Heinrich Mauersberger fand hier statt.
Das Museum bietet ein umfangreiches Programm zum textilen Mit- und Selbermachen an. Dafür steht eine modern eingerichtete Werkstatt, das Esche LAB, zur Verfügung.
Zudem wird die Modellbahnsammlung Ziemert präsentiert: Gezeigt werden Modelle und Zubehör aus der Zeit zwischen 1945 und 1965, die in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR hergestellt worden sind. In ihrer Vollständigkeit ist diese Privatsammlung, die vor einigen Jahren dem Museum übereignet wurde, einmalig.

Sachsenstraße 3
09212 Limbach-Oberfrohna
Anreise

Autor

Julia Keller

Organisation

Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.