Im Vordergrund ist der Tagebruch mit Mundlöchern der Stollen des Alten Lagers zu sehen. Im Hintergrund von links nach rechts: Turm von Förderschacht 2, Kalkbrennofen I ohne Schornstein, Kalkbrennöfen II und III mit der Kalkmühle (mit Fachwerk) als Zwischenbau, Schornstein von Kalkbrennofen IV, Faktorhaus.
Straßenseitiger Blick auf die Kalkbrennöfen mit der Kalkmühle als Zwischenbau. Im Vordergrund ein Teil des ehemaligen Kalkmesserhauses (heute Gaststätte) zu sehen.
Im linken Vordergrund des Bildes ist ein Giebel der Kalkniederlage zu sehen. Im Hintergrund schließen sich die beiden Kalkbrennöfen I und II mit der Kaue als Zwischenbau an. Am rechten Bildrand befindet sich der Förderschacht 2 mit Turm und Hängebank.
Hofseitiger Blick auf den Kalkbrennofen II mit gemauertem Schornstein
Schaufel, Holz- und Metalleimer, Schubkarre und Kalkkratze in der Abzugsetage von Kalkbrennofen III - Arbeitsgeräte zum Abziehen des gebrannten Kalkes aus dem Kalkbrennofen.
Im Vordergrund die Tagebruchsohle mit rosa und violett blühenden Exemplaren der wild wachsenden Orchideenart

Denkmalensemble mit Tagebruch

Straßenseitiger Blick auf die Kalkbrennöfen und die Kalkmühle

Blick von der Kalkniederlage auf die Kalkbrennöfen und den Förderschacht

Hofseitiger Blick auf Kalkbrennofen II

Abzugsetage im Kalkbrennofen III

Orchideenblüte auf der Tagebruchsohle

Kalkwerk Lengefeld

Museum Kalkwerk Lengefeld
Kalkwerk 4 a
09514 Pockau-Lengefeld

Das Museum Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa und ist assoziierter Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Technische Anlagen der Kalkgewinnung und -verarbeitung zeugen von dieser langen Tradition.

Im Museum kann der Prozess vom Kalkabbau bis zur Steinmehl-, Branntkalk- und Sumpfkalkherstellung an originalen Anlagen aus dem 19. und 20. Jahrhundert nachvollzogen werden. Die noch existierenden, markanten vier Kalkbrennöfen waren bis 1975 in Betrieb. Darin wurde der Rohkalkstein in Branntkalk umgewandelt. Heute wird im Ofen IV über Geschichtsträchtiges berichtet: von der Einlagerung Dresdner Kunstschätze am Ende des Zweiten Weltkrieges im Kalkwerk sowie deren Verbringung in die ehemalige UdSSR nach Kriegsende und schließlich von deren Rückgabe an die DDR in den 1950er Jahren. In den Sommermonaten Juni und Juli verwandelt sich die Tagebruchsohle des Kalkwerkes in eine blühende Landschaft. Tausende wild wachsende Orchideen entfalten dann dort ihre Blütenpracht.

Kalkwerk 4 a
09514 Pockau-Lengefeld
Anreise

Autor

Martina Reichel

Organisation

Erlebnisheimat Erzgebirge