Außenansicht des Museumsgebäudes
Mitmachen, Nachdenken und Staunen
Energie in einer digitalen Welt
Die Forschungswerkstatt für alle
Foto – Kino – Video
Europas Zentrum der Foto- und Kinoindustrie
Alternative Abbildung 2 (Rechte identisch)

Museum im Industriedenkmal - Der Ernemann-Bau ist das Wahrzeichen von 100 Jahren Foto-Kino-Industrie in Dresden.

Erlebnisland Mathematik - Die nicht von allen geliebte Wissenschaft wird für Jung und Alt zum spielerischen Vergnügen. Begehbare Musikinstrumente, eine Kletterskulptur, die Riesenseifenblase verführen die Mitspieler zum Eintauchen in die Dimensionen mathematischer Ordnungen und ihrer Ästhetik. Eine Kooperation mit der Fachrichtung Mathematik der Technischen Universität Dresden.

Die Ausstellung COOL X ist eine Expedition in die Welt der Mikro- und Nanoelektronik und wirft einen Blick auf die kommende Generation einer energieeffizienten Informations- und Kommunikationstechnik.

Das MACHwerk. Die Forschungswerkstatt für alle ist ein Ort, an dem Kinder, Jugendlichen & Familien ihre Ideen zum Leben erwecken können. In unterschiedlichen Laboren verbergen sich thematische Werkräume für Elektronik, Materialbearbeitung, Mathematik, Robotik, Informatik und das Feuerlabor für Wissenschaftsshows. Mitmachen können alle Menschen, unabhängig von ihrem technischen oder handwerklichen Vorwissen. Die einzigen Voraussetzungen sind Spaß am Machen und die Freude daran, eigene Projekte zu verwirklichen. Neben regelmäßigen Angeboten wie Arbeitsgemeinschaften finden in den Laboren Angebote für Schulklassen und andere Gruppen nach Anmeldung statt.

Die Geschichte technischer Bildmedien reicht lange zurück. Im Spannungsfeld zwischen Abbild und Imagination haben wir uns in den letzten zweihundert Jahren ein ganzes Arsenal erschaffen: Guckkasten, Fotoapparat, Filmkamera, Projektor, »Flimmerkiste«, Smartphone – immer mit dem Ziel, perfekte Abbilder der Welt zu erzeugen, zu speichern und anderen zu zeigen. Die Geräte haben uns auch dabei geholfen zu verstehen, wie unser Sehen überhaupt funktioniert und wo Auge und Gehirn technische Unterstützung benötigen.

Die Ausstellung zur Kamerastadt Dresden beginnt in der Welt der Arbeit. Eine Multivision führt mit zahlreichen Fotografien, Filmausschnitten und Ton in die Geschichte der Dresdner Foto- und Kinoindustrie zwischen 1900 und 1990 ein. Eine Ausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Heinrich Ernemann AG präsentiert ausgewählte Produkte der Kamera- und Kinoindustrie aus mehr als 100 Jahren. »Fotoindustrie und Bilderwelten« der Jahre um 1900 werden in der Ausstellung zur Geschichte der Ernemann-Kamerawerke vorgestellt.

Alternative Abbildung 2 (Rechte identisch)

Technische Sammlungen Dresden

Junghansstraße 1 – 3, 01277 Dresden

Die Technischen Sammlungen Dresden sind das Technikmuseum und Science Center der Landeshauptstadt Dresden. In einer früheren Kamerafabrik finden Kinder, Jugendliche und Familien viele Möglichkeiten zum Experimentieren und Erkunden von Phänomenen der Natur, von Fundamenten der Wissenschaften und von neuesten Errungenschaften der Technik.

Die Technischen Sammlungen Dresden sind das Technikmuseum und Science Center der Landeshauptstadt Dresden. In einer früheren Kamerafabrik finden Kinder, Jugendliche und Familien viele Möglichkeiten zum Experimentieren und Erkunden von Phänomenen der Natur, von Fundamenten der Wissenschaften und von neuesten Errungenschaften der Technik. Mit ständigen Ausstellungen zur Geschichte der Fotografie und des Films, des Computers und anderer Medientechnik sowie Sonderausstellungen zu Fotokunst und aktueller Technologieforschung fördern wir die Auseinandersetzung mit den technischen Grundlagen der Gegenwart.

Das besondere Merkmal ist die Verbindung von Technik- und Industriegeschichte mit Wissenschaft und aktueller Forschung. Die Technischen Sammlungen sind Erlebnisland, öffentliches Forum der Technologieforschung, Museum der Informationsgesellschaft und Podium für Fotografie und Animationsfilm in einem. Eine wichtige Rolle spielen für uns Kooperationen zum Beispiel mit der TU Dresden, DRESDEN-concept und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Forschung.

Museum im Industriedenkmal

Der Ernemann-Bau ist das Wahrzeichen von 100 Jahren Foto-Kino-Industrie in Dresden. Mit dem richtigen Gespür für wirtschaftliche Konjunkturen investierte der Kaufmann Heinrich Ernemann (1850 – 1928) am Ende des 19. Jahrhunderts in die schnell wachsende Branche. Seine 1898 errichtete Fabrik an der Schandauer Straße bildete die Keimzelle eines bis 1938 stetig erweiterten Gebäudekomplexes. Die Dresdner Architekten Emil Högg und Richard Müller entwarfen dafür einen funktionalen Neubau im sachlichen Stil des Deutschen Werkbundes. Er entstand in raumgreifender Stahlbetonbauweise und wurde über eine Brücke mit dem Fabrikaltbau verbunden. 1926 ging das Familienunternehmen Ernemann im Zeiss-Ikon-Konzern auf. Im Zuge der Rüstungskonjunktur der 1930er Jahre erhielt die Fabrik 1938 einen weiteren Anbau längs der Glashütter Straße.

Nach dem Zweiten Weltkrieg machte der VEB Pentacon den Ernemann-Turm zum aussagestarken Markenzeichen der DDR-Kameraindustrie. Mit der Liquidation des Unternehmens endete 1990 die industrielle Nutzung des Gebäudes. Die Landeshauptstadt Dresden übernahm das Baudenkmal und brachte dort 1992 mit den Technischen Sammlungen ein Museum unter.

Junghansstraße 1 – 3
01277 Dresden
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